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Biergartensaison

Der Biergarten ist ja bekanntermaßen eine typisch bayerische Erfindung, deren Vorteile immer mehr auch außerhalb der weißblauen Grenzpfähle geschätzt werden.

Dabei handelt es sich aber meistens eher um Restaurants oder Gaststätten mit Terrassen- oder Gartenbetrieb, denn ein echter Biergarten muss einige der traditionellen Anforderungen erfüllen.

Üblicherweise darf der Gast in einem “richtigen” Biergarten seine Brotzeit selbst mitbringen - nur Bier oder eine Radlermaß werden an der Schänke erworben. Für alle jene, die der große Hunger erst mit dem Essen überfällt, gibt es dort natürlich auch verschiedene Brotzeiten, die meistens selbst abgeholt werden müssen.

Biergärten haben in Bayern schon seit dem späten Mittelalter Tradition. Der Grund dafür:

Damals durften die Bierbrauer zwischen Georgi (24. April) und Michaeli (29. September) kein frisches Bier brauen. Da aber schon die damaligen Bewohner Münchens und Bayerns vor allem im Sommer großen Durst hatten, wurde der im Winter gebraute Gerstensaft in tiefen Kellern gelagert.

I.

Um diese Räume auf natürliche Weise zu kühlen - es gab ja keine andere Möglichkeit - wurden Kastanien auf die Gewölbe gepflanzt. Sehr schnell entstanden hier Gartengaststätten. Auch heute noch sind Kastanienbäume die typische Bepflanzung eines echten Biergartens. Von den Kellern unter den Biergärten kommt auch die für Nordlichter etwas verwirrende Bezeichnung “Bierkeller” für einen Biergarten.

Nicht nur in den typisch bayerischen Wirtshäusern findet man Tische und Stühle unter schattigen Bäumen, auch die Gastwirte, die die Küche ihres Heimatlandes in unsere Gefilde bringen, haben sich der bayerischen Tradition angeschlossen und servieren immer dann im Freien, wenn es die Umstände und das Wetter zulassen.

Wer sagt denn, dass nur Bier und Radi im Freien schmecken, auch ein Glas Chianti, Rioja oder ein Gläschen Prosecco schmecken unterm weißblauen - oder unterm Sternenhimmel.